- 20-jährige Berufserfahrung als Krankengymnastin - 5-jährige berufsbegleitende Osteopathie-Ausbildung mit D.O.-Abschluss - Heilpraktikerzulassung 1999 - 3-jährige Zusatzausbildung in Mesologie (Elektro-Physiologische Austestung) - ab 2008 Ausbildungskurse in der Medizin der Hildegard von Bingen
Seit Frühjahr 2000 bin ich als Osteopathin in eigener Heilpraktiker-Praxis in Schömberg tätig.
Ablauf einer osteopathischen Behandlung
Anamnese Die osteopathische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Befragung zu Ihrer Krankheitsgeschichte. Die Anamnese dient dazu, Sie gezielt behandeln zu können.
Untersuchung Mit den Händen werden Spannungsveränderungen des Körpers ertastet und Bewegungsverhältnisse geprüft. Dabei werden Muskeln und Gelenke (parietales System), der Bauchraum (viszerales System) und der Schädel-Beckenkomplex (kraniosakrales System) untersucht.
Behandlung Der Osteopath arbeitet mit seinen Händen an Muskeln, Knochen, dem Sehnen- und Faszienapparat, aber auch an den Organen tief im Gewebe. Verspannungen und Verklebungen werden gelöst, um die abhanden gekommene Beweglichkeit wiederherzustellen und den Spannungszustand des Körpers ins Gleichgewicht zu bringen. Durch die damit verbesserte Ausgangslage kann sich der Körper regenerieren.
Eine Vielzahl von Techniken kommen zum Einsatz (Muskelentspannungs- und Dehntechniken, Mobilisation, Manipulation, Faszienbehandlung, viszerale und kraniosakrale Techniken).
Indikationen (Beispiele): Migräne, Kopf- und Gesichtsschmerzen, chronische Sinusitis (Nasenneben-höhlenentzündung), Schwindel, Tinnitus (Ohrgeräusche), Verstopfung, Durchfall, unklare Bauchbeschwerden (nicht bei Geschwüren und Tumoren), Verwachsungen, chronische Rückenschmerzen, ständig wiederkehrende Wirbelblockaden, Gelenkschmerzen, Bandscheibenvorfall, Zustand nach Schleudertrauma.
Besonders hilfreich ist eine osteopathische Behandlung auch bei Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter wie Schiefhals, Formveränderungen des Schädels, Schielen, rezidivierende Mittelohrentzündungen, Übererregbarkeit, übermäßiges Weinen, Trink-, Schluck- und Verdauungsstörungen.
Eine weitere Indikation sind Kiefergelenksdysfunktionen und Zahnschlussstörungen.
Akute Erkrankungen, Fieber oder auch Ereignisse, die sofortige Notfallmaßnahmen erfordern, gehören nicht ins Aufgabengebiet der Osteopathie.